Pressemitteilung

10. März 2016
Pressemitteilung

Ausverkauf der Zukunft

Jusos im Kreis Wesel überreichten Jamaika-Bündnis symbolisch 7.700.000 €
Ausverkauf der Zukunft – Jusos im Kreis Wesel überreichten Jamaika-Bündnis symbolisch 7.700.000 €

Die Jusos im Kreis Wesel überreichten am 10. März vor der Sitzung des Kreisausschusses einen symbolischen Scheck über 7,7 Millionen Euro an das Jamaika-Bündnis. Im Rahmen ihrer Kampagne übergaben die Jusos den Scheck als Gegenleistung für den „Ausverkauf der Zukunft im Kreis Wesel“.
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Pressemitteilung

26. Februar 2016

Jetzt geht's um die Wurst!

Die Jusos im Kreis Wesel wollen am 17. März unter dem Motto „Jetzt geht’s um die Wurst!“ mit einem Currywurststand vor das Kreishaus in Wesel ziehen. Gemeinsam wollen sie mit Bürgerinnen und Bürgern über die Sparbeschlüsse des „Jamaika-Bündnisses“ diskutieren.
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Pressemitteilung

03. Februar 2016
Pressemitteilung

Zukunft gibt's nicht für lau!

Unterbezirkskonferenz der Jusos im Kreis Wesel
Hier findet Ihr unsere Pressemitteilung zu unserer UBK am 31. Januar und zur Kampagne "Zukunft gibt's nicht für lau!"
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Meldung

31. Januar 2016
Kampagnenstart

Zukunft gibt's nicht für lau!

Gegen den Shutdown im Kreis Wesel
Alle Infos zu unserer Kampagne "Zukunft gibt's nicht für lau! - Gegen den Shutdown im Kreis Wesel" gibt es jetzt auf einer Extraseite.
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Pressespiegel

11. Oktober 2015

Pressespiegel zur Demo in Xanten

Hier findet Ihr den Pressespiegel zur Demo des Bündnisses gegen Rassismus in Xanten und auch unsere Pressemitteilung zum Austritt der JU aus dem Bündnis gegen Rassismus.
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Meldung

Xanten, 07. Oktober 2015
Demoaufruf

Aufruf zur antirassistischen Demonstration in Xanten

Aufruf zur antirassistischen Demonstration (english text below)

Kommt zur antirassistischen Demonstration am 09. Oktober um 17:30 Uhr in Xanten!

In der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober wurde in Xanten ein Brandanschlag mit einem Molotow-Cocktail auf eine geplante Unterkunft für Geflüchtete verübt. Glücklicherweise gab es dabei keine Verletzten, da die Unterkunft erst in der kommenden Woche belegt wird. Dadurch wurde leider ein bundesweites Problem auch am Niederrhein Realität. Seit Sommer dieses Jahres wird in Deutschland diskutiert über die Aufnahme von Menschen, die vor Krieg, Diskriminierung und wirtschaftlicher Aussichtslosigkeit in ihrer Heimat nach Europa fliehen.

In der Debatte haben Rassist
  • innen auch zu Gewalt gegriffen und Flüchtlingsunterkünfte - bewohnte und unbewohnte - in Brand gesetzt. Auch die Politiker
  • innen, welche mit Aussagen über die Verschärfung des Asylrechts, angeblichen Asylmissbrauch und Sozialtourismus hetzen, bieten die geistige Grundlage für Rassist
  • innen, welche vor Gewalt gegen Unterkünfte und Menschen nicht zurückschrecken. Dass ausgerechnet am 25. Jahrestag der deutschen Einheit ein Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim verübt wird, weckt schlimme Erinnerungen. Die Tat erinnert an die Brandanschlagsserie in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung. Weit verbreiteter Nationalismus und populistische Stimmungsmache seitens der Parteien haben damals nicht nur eine Pogrom-Stimmung angeheizt. Statt nach den Anschlägen z.B. in Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda und Hünxe rechte Gewalt effektiv zu bekämpfen, haben Politiker
  • innen aus SPD und CDU im Gegenteil zynischerweise eine massive Einschränkung des Asylrechtes durchgesetzt. Und genau diese gefährlichen Tendenzen sehen wir heute trotz aller sichtbaren Hilfsbereitschaft wieder am Werk. Geflüchtete sind nicht das Problem, das Problem sind die Rassist
  • innen! Wir fordern die Politiker
  • innen aller Parteien dazu auf, von verbaler Brandstiftung Abstand zu nehmen und konstruktiv auf eine menschenwürdige Aufnahme der Geflüchteten hinzuarbeiten.

    Das Gegenteil ist aber der Fall. Politiker
  • innen der Regierungsparteien SPD und CDU denken öffentlich darüber nach, was vom Asylrecht noch übrig ist, zu beseitigen. Die Wiedereinführung von Grenzkontrollen, die Erklärung von Staaten im Balkan zu "Sicheren Drittstaaten" und schnellere Abschiebeverfahren sind der Ausdruck einer zynischen Einstellung. Politiker
  • innen aus SPD und CDU überbieten sich darin, Geflüchteten den Aufenthalt in Deutschland möglichst unangenehm zu gestalten. Residenzpflicht, Lebensmittelgutscheine und bürokratische Schikanen machen geflüchteten Menschen das Leben schwer. Diese Schikanen erfüllen, wenn sie nicht kalkuliert sind, den Zweck, eine rassistische Stimmung zu verbreiten. Ziel dieser Stimmungsmache ist allzuoft die zynische Unterteilung von Flüchtlingen in "gute Flüchtlinge" und "Wirtschaftsflüchtlinge". Während die einen willkommen sind, um in den Arbeitsmarkt integriert zu werden, wird gegen die anderen bewusst Stimmung gemacht. Wir verurteilen jede weitere Einschränkung des Asylrechtes. Das Grundrecht auf Asyl muss ernst genommen werden und allen Menschen, die nach Deutschland fliehen, eine menschenwürdige Unterbringung verschafft werden.

    Auch die Politiker
  • innen in Xanten und der Bürgermeister Thomas Görtz sollten jetzt weiterhin Stärke zeigen. Der Gewalt kann nicht durch Nachgeben und Entgegenkommen begegnet werden, hier ist Standfestigkeit gefragt: Keinen Millimeter den Rassist
  • innen! An der weiteren Unterbringung von Flüchtlingen muss festgehalten werden!

    Daher ruft ein breites Bündnis der Jusos im Kreis Wesel, der Grünen Jugend Kreis Wesel, der Jungen Liberalen Kreis Wesel, der Basisgruppe Linksjugend ['solid] Kreis Wesel und der Antifa Initiative Moers die Xantener Bevölkerung, die Kommunalpolitiker
  • innen und den Bürgermeister dazu auf, sich der Demonstration anzuschließen und ein öffentliches Zeichen gegen Rassismus und fremdenfeindliche Gewalt zu setzen.
    Wir treffen uns am Freitag, den 09.10. um 17:30 Uhr an der ehemaligen Förderschule (Johannes-Janssen-Straße). Dort wird die Demonstration beginnen und durch die Xantener Innenstadt führen. Sie endet in einer Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz.

    REFUGEES WELCOME!

    Jan Dieren, Vorsitzender der Jusos im Kreis Wesel
    Jens Heckmann, stellv. Vorsitzender Julis Kreis Wesel
    Zita Laumen, Sprecherin Grüne Jugend Kreis Wesel
    Patrick Voss, Sprecher Grüne Jugend Kreis Wesel
    Basisgruppe der Linksjugend ['solid] Kreis Wesel
    Antifa-Initiative Moers



    Call for anti-racist demonstration

    Come to the anti-racist demonstration on October 09. at 17:30pm in Xanten!

    In the night of 3 to 4 October an arson attack was perpetrated by a Molotov cocktail at a planned home for Refugees in Xanten. Fortunately there were no casualties here, as the home is occupied only during the coming week. With this attack a nationwide problem became also on the Lower Rhine reality. Since this summer in Germany is a discussion about the inclusion of people who are fleeing war, discrimination and economic hopelessness in their home to Europe.

    In the debate Racist have resorted to violence and set refugee shelters - inhabited and uninhabited - on fire. Politicians, which rush with statements about the tightening of asylum law, alleged abuse of asylum and social tourism, offer the spiritual foundation for racists , which does not shy away from violence towards accommodation and people. That an arson attack perpetrated on a refugee camp just on the 25th anniversary of German reunification, evokes bad memories. The fact is reminiscent of the arson attack series in the first years after reunification. Widespread nationalism and populist propaganda by the parties at that time not only fueled a pogrom atmosphere. Instead of following the attacks as in Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda and Hünxe to fight right-wing violence effectively, politicians of SPD and CDU have contrary, cynically, enforced a massive restriction of asylum rights. And these dangerous trends we see today despite all the visible helpfulness at work again. Escaped are not the problem, the problem are the racists ! We urge the politicians of all parties to refrain from verbal to arson distance and work constructively towards a decent reception of fugitives.

    The opposite is the case. Politicians of the government parties SPD and CDU think publicly about what is necessary to eliminate the right of asylum still left. The reintroduction of border controls, the declaration of states in the Balkans to "safe third countries" and faster deportation are the expression of a cynical attitude. Politicians of SPD and CDU outdo each other is to make fugitives to stay in Germany as possible unpleasant. Residenzpflicht, food stamps and bureaucratic harassment make life difficult for displaced people. Meeting these harassment if they are not calculated, the purpose of spreading racist sentiment. The aim of this propaganda is all too often the cynical subdivision of refugees in "good refugees" and "economic refugees". While some are welcome to be integrated into the labor market, will be made against the other conscious mood. We condemn any further restriction of asylum rights. The fundamental right to asylum must be taken seriously and all people fleeing to Germany, a decent accommodation to be procured.

    Politicians, in Xanten and the mayor Thomas Görtz should now continue to show strength. The violence can´t be countered by yielding and concessions, here resolution is required: No millimeter for the racist! The further accommodation of refugees can´t be challenged!

    Therefore, calling a broad alliance of the Jusos Kreis Wesel, the Junge Union Kreis Wesel, the Green Youth Kreis Wesel , the Young Liberals Kreis Wesel, the base group Linksjugend ['solid] Kreis Wesel and the Antifa Initiative Moers, Xantener population, local politicians and the mayor to on to join the demonstration and to put a public stand against racism and xenophobic violence.
    We meet on Friday, October 09. at 17:30pm on the former special school (John-Janssen-Straße). There, the demonstration will start and guide you through the Xantener downtown. It ends in a final rally in the town square.

    REFUGEES WELCOME!

    Jan Dieren, President, Jusos im Kreis Wesel
    Jens Heckmann, Vice President, Julis Kreis Wesel
    Zita Laumen, Spokesperson, Grüne Jugend Kreis Wesel
    Patrick Voss, Spokesperson, Grüne Jugend Kreis Wesel
    Basisgruppe der Linksjugend ['solid] Kreis Wesel
    Antifa-Initiative Moers
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  • Pressemitteilung

    04. Oktober 2015
    Pressemitteilung

    Jusos im Kreis Wesel verurteilen menschenverachtenden Brandanschlag


    Die Jusos im Kreis Wesel verurteilen den in der Nacht des 3. Oktober verübten Brandanschlages auf die geplante Flüchtlingsunterkunft in Xanten. Im ehemaligen Förderzentrum sollten alsbald Geflüchtete untergebracht werden. Nach bisherigem Kenntnisstand wurde ein Brandsatz in das noch unbewohnte Gebäude geworfen.

    Dass ausgerechnet am 25. Jahrestag der deutschen Einheit ein Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim verübt wird, sei eine verabscheuungswürdige Tat, so die Jusos. Die Tat erinnere an die Brandanschlagsserie in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung. Weitverbreiteter Nationalismus und populistische Stimmungsmache seitens der Parteien hätten damals nicht nur eine Pogrom-Stimmung angeheizt. Nach den Anschlägen z.B. in Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda und Hünxe habe die Politik nicht angemessen reagiert, indem sie rechte Gewalt effektiv bekämpfte, sondern im Gegenteil zynischerweise eine massive Einschränkung des Asylrechtes durchgesetzt. „Und genau diese gefährlichen Tendenzen sehen wir heute trotz aller sichtbaren Hilfsbereitschaft wieder am Werk“, so Jan Dieren, Vorsitzender der Jusos im Kreis Wesel.

    „In den vergangenen Wochen und Monaten haben viele Menschen auch in Xanten bewiesen, dass sie offenen Herzens Menschen zu helfen bereit sind, die nach Deutschland geflüchtet sind“, so Ellen Weiland aus Xanten, stv. Vorsitzende der Kreisjusos. Dass es trotzdem hasserfüllte Menschen gebe, die sich gewalttätig gegen Hilfesuchende wenden, schockiere die Jusos zutiefst. „Es geht um Menschen!“, so Benedikt Lechtenberg, Pressesprecher der Kreisjusos weiter. Insofern gelte es, neben mehr Menschlichkeit an den Außengrenzen der EU auch mehr Menschlichkeit in der Bundesrepublik beim Umgang mit Geflüchteten zu zeigen.
    Ellen Weiland appelliert: „Die falsche Reaktion wäre jetzt, Rassistinnen und Rassisten sowie Menschenfeindinnen und Menschenfeinden nachzugeben und sich davon abschrecken lassen. Stattdessen muss der Umbau der Förderschule zur Flüchtlingsunterkunft weiterbetrieben werden. Alle Menschen in Xanten sind aufgefordert, ein deutliches Zeichen für Geflüchtete und gegen Fremdenhass auszusprechen. Refugees
    welcome!"
    Dokumente:
    15-10-04 Jusos im Kreis Wesel verurteilen menschenverachtenden Brandanschlag