Meldung

16. Mai 2017

Gemischte Gefühle zur Landtagswahl

Wir blicken mit gemischten Gefühlen auf die Landtagswahl. Im Land hat die SPD verloren, im Kreis Wesel aber punkten können. Besonders bei den ErstwählerInnen wurden die SozialdemokratInnen stärkste Kraft.

„Ja, die SPD hat die Landtagswahl verloren. Jetzt heißt es sich neu aufzustellen und eine starke Opposition zu bilden. Die braucht es auch, sollten CDU und FDP wieder Studiengebühren einführen wollen. Deshalb ist die Entscheidung der NRWSPD richtig, keine große Koalition einzugehen. Dem Landestrend zum Trotz bleibt die SPD im Kreis Wesel aber stärkste Kraft. Dafür haben wir uns in den letzten Wochen viel engagiert, um vor allem junge Menschen zu erreichen. In Moers ging es auf Kneipentour, in Dinslaken und Wesel mit Transparenten durch die Innenstädte. Eine Zugfahrt, auf der wir für unsere Ziele geworben haben, war auch dabei“, erklärt unser Vorsitzender Benedikt Lechtenberg.

Wir kämpfen weiter für die Interessen junger Menschen

Besonders freuen wir uns über den Erfolg der SPD bei den ErstwählerInnen. Nach aktuellen Zahlen der Umfrageinstitute liegt die SPD deutlich vor der CDU in der Gunst derer, die zum ersten Mal ihr Kreuz machten. Auch in den U-18-Wahlen in Wesel und Dinslaken konnten die SozialdemokratInnen eine Mehrheit hinter sich bringen.

Wir Jusos stehen für die Interessen junger Menschen im Kreis Wesel ein. Deshalb kämpfen wir auch weiterhin für mehr Mobilität, gute Bildung und die Wahl ab 16 Jahren. Davon bringt uns das Ergebnis der Landtagswahl nicht ab.

SPD bleibt stark im Kreis Wesel

Wir gratulieren den wiedereingezogenen Landtagsabgeordneten René Schneider, Ibrahim Yetim, Stefan Zimkeit und Frank Börner. Traurig stimmt uns hingegen das Ausscheiden Norbert Meesters, der viel für seinen Wahlkreis erreicht hat. Danke Norbert für dein langjähriges Engagement. Insgesamt aber bleibt der Kreis Wesel in SPD-Hand! Erschreckend sind jedoch die AfD-Ergebnisse obwohl diese deutlich schwächer als in anderen Landesteilen ausgefallen sind. Am Ende blieben die RechtspopulistInnen aber einstellig.

Also:

Kopf hoch. Nicht aufgeben und weiter kämpfen! Die SPD braucht junge Menschen, die sich engagieren. Wir werden unsere Mutterpartei stärken und uns für die Ziele junger Leute stark machen.